Version 3.22.21 • Build 2026.08.17 • © 2026 Hans Udo Sattler • Sattler IT-Service, Greifenstein
S-IT-LanScanner.exe doppelklicken.
Bei Bedarf Administratorrechte bestätigen (für ARP-Scan empfohlen).Die Toolbar im Tab „LAN-Scanner" enthält die Scan-Funktionen:
| Schaltfläche | Funktion |
|---|---|
| ▶ Scan starten | Startet den Netzwerkscan im gewählten Netzwerk |
| ⏹ Scan stoppen | Bricht einen laufenden Scan ab |
| 📋 Logs & Reports | Öffnet die Log-Verwaltung mit allen gespeicherten Scans |
| 🔄 OUI-Update | Öffnet die OUI-Verwaltung: Hersteller-DB aktualisieren und eigene Zuordnungen pflegen |
Diese Buttons sind dauerhaft oben rechts im Header sichtbar – unabhängig vom aktiven Tab immer erreichbar:
| Schaltfläche | Funktion |
|---|---|
| 🔧 DIAG | Öffnet die Diagnose-Werkzeuge. Nur sichtbar, wenn unter ⚙ Konfig → Diagnose eingeschaltet – im Normalbetrieb ausgeblendet. Siehe Abschnitt 10. |
| ⚙ Konfig | Öffnet die Einstellungen – enthält rechts die Darstellungsgröße / Skalierung (90–300 %) für HiDPI- und UHD-Monitore. |
| ? Hilfe | Öffnet dieses Hilfefenster |
| F11 | Blendet den Header ein oder aus – mehr Platz für die Geräteliste |
| ✖ Beenden | Beendet das Programm |
Das Netzwerk-Feld oben links bestimmt, welche Adressen geprüft werden. Es ist eine Auswahlliste und ein Eingabefeld: Die automatisch erkannten Netze stehen zur Auswahl bereit – Sie können aber auch einfach hineintippen.
| Schreibweise | Beispiel | Bedeutung |
|---|---|---|
| Von–bis | 192.168.0.1-192.168.0.50 |
Alle Adressen von der ersten bis zur letzten – die einfachste Schreibweise |
| Kurzform | 192.168.0.1-50 |
Dasselbe, nur der letzte Adressblock wird angegeben |
| Ganzes Netz | 192.168.0.0/24 |
Fachschreibweise (CIDR) für ein komplettes Netz |
| Einzelnes Gerät | 192.168.0.7 |
Nur diese eine Adresse prüfen |
Ein kleinerer Bereich ist deutlich schneller: Statt 254 Adressen werden nur die geprüft, die Sie wirklich interessieren. Bei sehr großen Bereichen fragt das Programm vorher nach, damit ein Scan nicht versehentlich stundenlang läuft.
Die Scan-Intensität bestimmt wie aggressiv das Netzwerk abgefragt wird. Einstellbar unter ⚙ Konfigurieren → Scan-Intensität:
| Modus | Methode | Empfehlung |
|---|---|---|
| Sicher | Nur Ping (ICMP) | Für empfindliche Netzwerke, ältere Drucker oder wenn nach dem Scan Geräte nicht mehr erreichbar waren |
| Standard | Ping + ARP-Scan | Für Heimnetzwerke – findet mehr Geräte als der sichere Modus |
| Intensiv | Ping + ARP + Scapy | Für professionelle Umgebungen. Benötigt Administratorrechte. Kann auf manchen Routern die Verbindung kurzzeitig unterbrechen |
Der optionale Port-Scan (aktivierbar in den Einstellungen) prüft bekannte Dienste-Ports pro Gerät und verbessert die Betriebssystem-Erkennung erheblich. Er verlängert die Scan-Zeit, liefert aber deutlich mehr Informationen – besonders welche Dienste ein Gerät anbietet (Web-Interface, SSH, RDP usw.).
| Spalte | Bedeutung |
|---|---|
| 🌐 | Web-Interface verfügbar – anklicken öffnet den Browser |
| IP-Adresse | Aktuelle IP im Netzwerk |
| Hostname | Name des Geräts (per DNS/NetBIOS aufgelöst) |
| MAC-Adresse | Hardware-Adresse der Netzwerkkarte |
| Hersteller | Aus der OUI-Datenbank ermittelt |
| Offene Ports | Gefundene Dienste (nur bei aktiviertem Port-Scan) |
| Betriebssystem | Erkanntes OS (TTL + Hostname + Hersteller + Ports) |
| Info | Zusätzliche Geräteinformationen |
| Farbe | Bedeutung |
|---|---|
| Blau | Windows-PC oder Windows-Server |
| Grün | Linux, Unix oder ähnliche Systeme |
| Rosa | Apple (macOS, iOS) |
| Lila | Mobiles Gerät (Android, iOS) |
| Gelb | Netzwerkgerät (Router, Switch, Access Point) |
| Orange | Drucker oder MFP |
| Hellblau | NAS-Gerät |
| Grau | Virtuelle Maschine |
| Taste | Funktion |
|---|---|
F11 | Kopfbereich ein-/ausblenden – mehr Platz für die Geräteliste (auch als Button im Header) |
Doppelklick | Geräte-Details anzeigen |
Rechtsklick | Kontextmenü mit Aktionen |
Doppelklick auf ein Gerät öffnet das Detail-Fenster mit allen Informationen, Port-Details und Schnellaktionen.
Rechtsklick öffnet das Kontextmenü mit folgenden Optionen:
Die Einstellungen erreichen Sie über ⚙ Konfigurieren.
Alle Einstellungen werden automatisch in der Datei
S-IT-LanScanner.ini gespeichert.
Sicher / Standard / Intensiv – siehe Abschnitt 3.
Wenn „HTML-Report nach Scan automatisch im Browser öffnen" aktiviert ist, öffnet sich der Scan-Report nach jedem Scan automatisch im Standard-Browser. Dies kann hier deaktiviert werden.
Hier können Sie festlegen, wo Scan-Logs und HTML-Reports gespeichert werden.
Standard: [Programmverzeichnis]\Logs
Skaliert die gesamte Oberfläche. Wählbar sind 90 / 100 / 125 / 150 / 175 / 200 / 250 / 300 %. Die Stufe 90 % ist kompakt und schafft mehr Platz bei Tabellen – oft von Vorteil bei Full-HD mit 125 % Windows-Skalierung. Welche Stufe wofür geeignet ist, steht im ⓘ-Knopf neben der Überschrift. Eine Änderung wirkt nach einem Neustart, der beim Speichern angeboten wird.
Das Kästchen „🛡 Als Administrator starten" (Voreinstellung an) fordert die Administratorrechte gleich beim Programmstart an. Der Scanner braucht sie für die Netzwerk-Reparatur, den ARP-Cache, den Scapy-Scan und den Firewall-Tab. Beim Start erscheint dann die Windows-Abfrage (Benutzerkontensteuerung, UAC). Wer bewusst ohne Adminrechte arbeitet, nimmt den Haken heraus – dann entfällt die Abfrage, und die genannten Funktionen melden bei Bedarf selbst, dass sie Rechte brauchen. Unten links in der Statuszeile zeigt eine dauerhafte Anzeige den tatsächlichen Zustand: 🛡 Admin oder 🛡 kein Admin.
Mit „🗖 Fenstergröße speichern" merkt sich das Programm beim Beenden die Größe des Hauptfensters und stellt sie beim nächsten Start wieder her. Die gespeicherte Größe gilt je Skalierungsstufe: nach einem Wechsel der Skalierung startet das Fenster einmal in Standardgröße und merkt sich die Größe danach neu – so passen Größe und Platzbedarf immer zusammen.
Umschalt+Mausrad waagerecht); die
Knöpfe Speichern und Abbrechen bleiben dabei
immer unten sichtbar.
Das Kästchen „🔧 DIAG-Werkzeuge anzeigen" blendet oben im Header den Knopf 🔧 DIAG ein. Standardmäßig ist es aus – für den normalen Betrieb wird die Diagnose nicht gebraucht. Näheres in Abschnitt 10.
Manchmal erkennt der Scanner ein Gerät nicht korrekt – zum Beispiel weil ein neues Gerät noch nicht in der OUI-Datenbank ist, oder weil ein Gerät einen ungewöhnlichen TTL-Wert hat. Mit der S-IT-Custom.ini können Sie eigene Zuordnungen dauerhaft hinterlegen.
Das ist der einfachste Weg:
Über 🔄 OUI-Update → Tab „✏ Eigene Zuordnungen" können Sie alle Einträge übersichtlich verwalten: hinzufügen, bearbeiten und löschen.
Der Editor hat drei Unter-Tabs:
Die Datei liegt im Programmordner und kann auch manuell bearbeitet werden:
Dieser Tab prüft die Windows-Einstellungen des eigenen Rechners, die darüber entscheiden, ob Freigaben, NAS-Geräte, Netzwerkdrucker und der FritzBox-USB-Speicher überhaupt erreichbar sind. Er scannt also nicht das Netzwerk, sondern schaut nach innen: Woran liegt es, dass ein Gerät zwar da ist, aber nicht funktioniert?
Ein Klick auf „Alle Einstellungen prüfen" geht sämtliche Punkte durch. Wo etwas nicht stimmt, steht rechts ein Knopf, der es in Ordnung bringt.
| Farbe | Bedeutung |
|---|---|
| Grün | Alles in Ordnung – hier ist nichts zu tun. |
| Gelb | Hinweis. Kein Fehler, aber etwas, das man bewusst so eingestellt haben sollte – etwa ein aktiver SMB1-Client. |
| Rot | Warnung. Entweder eine Funktion fehlt, die für Freigaben gebraucht wird, oder eine Einstellung ist ein echtes Sicherheitsrisiko. |
| Grau | Nur zur Information, kein Handlungsbedarf. |
Netzwerkprofil & Sichtbarkeit – Steht das Netzwerk auf „Privat"? In einem als „Öffentlich" eingestuften Netz blockiert Windows Freigaben grundsätzlich. Dazu Netzwerkerkennung sowie Datei- und Druckerfreigabe.
Windows-Dienste – Laufen die Dienste, die für Freigaben nötig sind? Geprüft werden Server, Workstation, Funktionssuche-Ressourcenveröffentlichung und DNS-Client.
SMB / Dateifreigaben – Der umfangreichste Bereich: SMB1-Client, SMB1-Server und die 15-Tage-Automatik (siehe unten), SMB2/SMB3, unsichere Gastzugänge, NTLM-Kompatibilität und die SMB-Signierung.
Firewall & Ports – Ist der SMB-Port 445 eingehend geöffnet, sind die NetBIOS-Regeln aktiv, und in welchem Zustand ist die Windows-Firewall?
SMB1 ist das alte Dateifreigabe-Protokoll, das viele ältere NAS-Geräte, Netzwerkdrucker und Kopierer noch brauchen. Es besteht aus mehreren voneinander unabhängigen Teilen, und deshalb gibt es drei getrennte Zeilen:
| Zeile | Wofür |
|---|---|
| SMB1-Client | Damit dieser PC auf alte Geräte zugreifen kann. Der häufige Fall. |
| SMB1-Server | Damit alte Geräte auf die Freigaben dieses PCs zugreifen können, etwa ein Kopierer, der Scans ablegt. Die gefährlichere Seite. |
| SMB1 dauerhaft halten | Windows entfernt SMB1 nach 15 Tagen ohne Nutzung von selbst. Diese Zeile schaltet die Automatik ab – wichtig bei längeren Betriebspausen. |
Unterhalb der Prüfliste stehen Werkzeuge für Fälle, in denen die Einstellungen stimmen, aber trotzdem nichts geht. Jedes erklärt vor der Ausführung in einem eigenen Fenster, was es macht, wann es sinnvoll ist und welches Risiko besteht.
| Werkzeug | Typischer Anlass |
|---|---|
| DNS-Cache leeren | Gerät hat eine neue IP bekommen, der Hostname zeigt noch auf die alte |
| NetBIOS-Cache leeren | Alter Rechnername taucht weiter auf |
| ARP-Cache leeren | Gerät antwortet nicht mehr, obwohl es online ist |
| LLDP-Topologie-Cache | Netzwerkkarte zeigt veraltete Verbindungen |
| TCP/IP-Stack zurücksetzen | Netzwerk funktioniert grundsätzlich nicht mehr |
| Winsock zurücksetzen | Programme bauen keine Verbindungen mehr auf |
| NLA-Cache zurücksetzen | Netzwerk bleibt „Öffentlich", obwohl es privat ist |
| Drucker-Spooler zurücksetzen | Druckaufträge hängen fest |
| Netzlaufwerke anzeigen | Übersicht der gespeicherten Verbindungen |
| Alle Verbindungen trennen | Anmeldung an einem NAS mit falschem Konto lösen |
Die Prüfung läuft immer. Die Reparatur-Knöpfe brauchen Administratorrechte – ohne sie erscheint ein Hinweis oben im Tab. Am einfachsten ist es, den Scanner grundsätzlich als Administrator zu starten (⚙ Konfigurieren → Programmstart).
Misst die tatsächliche Schreib- und Lesegeschwindigkeit zu einer Netzwerkfreigabe – ohne Server-Software auf der Gegenseite.
\\192.168.0.53\share)\\NAS-Name zeigt im Explorer nur die Liste der Freigaben –
dort lässt sich keine Datei anlegen, der Test schlägt fehl. Es muss die Freigabe
selbst angegeben werden, also z.B. \\NAS-Name\Daten.
Am einfachsten über 📁 auswählen, dann stimmt der Pfad immer.
Neben dem Eingabefeld erklärt das auch der ⓘ-Knopf.
Auch ein lokaler Ordner (z.B. C:\Temp) ist als Ziel
erlaubt – das zeigt zum Vergleich, wie schnell der PC ohne Netzwerk ist.
\\Server\Freigabe) verwenden.
Im dunkelgrauen WLAN-Kasten rechts sehen Sie die aktuelle WLAN-Verbindung:
Ein Gerät ist im Netzwerk sichtbar, lässt sich aber nicht erreichen – kein Ping, keine Dateifreigabe? Häufig blockiert die Windows-Firewall die Verbindung. Dieser Tab prüft die Erreichbarkeit eines Ziels und trägt auf Wunsch eine passende Ausnahme ein. Er ist aus dem eigenständigen Werkzeug S-IT-FWModify übernommen.
192.168.0.21) oder ein ganzes Subnetz
(192.168.0.0/24).Jede Prüfzeile zeigt ein Ergebnis: grün in Ordnung, gelb ein Hinweis, rot ein Problem. Wo es sinnvoll ist, bietet die Zeile rechts einen kleinen Knopf zur direkten Abhilfe an (etwa das Netzwerkprofil auf „privat" umstellen, damit Freigaben überhaupt zugelassen werden).
Alle Ausnahmen, die das Programm anlegt, tragen einen eigenen Namen
(Präfix S-IT-FW-) und erscheinen in der Liste unten. Pro Eintrag
entstehen in der Regel mehrere Firewall-Regeln (je Richtung eingehend/ausgehend
und Protokoll). Über die Knöpfe darunter lassen sich markierte
oder alle S-IT-Regeln wieder entfernen.
S-IT-FW-. Fremde Regeln von Windows oder anderer Software werden
weder angezeigt noch gelöscht.
Dieser Abschnitt richtet sich an Tester und an alle, die ein Erkennungsproblem melden möchten. Für den normalen Betrieb wird nichts davon gebraucht.
Windows liefert Netzwerk-Informationen über mehrere Wege. Welcher davon antwortet, ist von Rechner zu Rechner verschieden – je nach Windows-Ausgabe, Treiber und Firmen-Richtlinien. Zeigt das Programm auf einem Gerät falsche Werte, sieht man der Anzeige nicht an, woran es liegt. Die Diagnose fragt deshalb jeden Weg einzeln ab und hält fest, was er geantwortet hat – auch wenn er gar nicht geantwortet hat.
⚙ Konfig → Diagnose → „🔧 DIAG-Werkzeuge anzeigen". Danach erscheint oben im Header der Knopf 🔧 DIAG. Kein Neustart nötig. Häkchen wieder entfernen blendet ihn aus.
| Schaltfläche | Funktion |
|---|---|
| ▶ DIAG erstellen | Erzeugt genau eine Datei im Ordner
S-IT-Diagnose neben dem Programm. Nichts passiert von
allein – nur auf Klick. |
| 🔍 Klartext anzeigen | Zeigt den Inhalt lesbar an – genau das, was verschickt würde. Auf Wunsch auch als Klartext speicherbar. |
| 📁 Ordner öffnen | Öffnet den Ablageordner im Explorer. |
Keine Passwörter, keine Zugangsdaten. MAC-Adressen werden
gekürzt: der Herstellerteil bleibt stehen – den braucht die Erkennung –,
der geräte-eindeutige Teil wird durch XX ersetzt
(54:E1:AD:XX:XX:XX).
Freiwillig und nur bei einem Erkennungsproblem: die Datei an tool-entwicklung@sattler-it.de senden. Hilfreich ist ein Satz dazu, was falsch angezeigt wurde.
S-IT-LanScanner.ini – alle EinstellungenS-IT-Custom.ini – eigene GerätezuordnungenLogs\ – kompletter Ordner, wenn alte Scans erhalten bleiben sollenS-IT-OUI.ini – optional, spart den ersten OUI-Update| Datei | Inhalt | Sichern? |
|---|---|---|
S-IT-LanScanner.exe |
Hauptprogramm | – |
S-IT-LanScanner.ini |
Alle Einstellungen (Scan-Optionen, Log-Verzeichnis, Darstellung usw.) | ✔ Ja |
S-IT-Custom.ini |
Eigene Gerätezuordnungen – wird bei Updates nie überschrieben | ✔ Ja |
S-IT-OUI.ini |
Hersteller-Datenbank (wird bei OUI-Update neu erstellt) | Optional |
S-IT-LanScanner-Hilfe.html |
Diese Hilfe-Datei | – |
S-IT-LanScanner-ChangeLog.html |
Versionshistorie | – |
S-IT-OUI-Update.exe |
OUI-Updater (separates Tool) | – |
Logs\ |
Scan-Logs (.log), HTML-Reports (.html) und CSV-Dateien (.csv). Mitnehmen wenn alte Scan-Ergebnisse im Log-Manager erhalten bleiben sollen. |
✔ Empfohlen |
S-IT-LanScanner.ini und
S-IT-Custom.ini aus dem alten Ordner in den neuen Ordner kopierenS-IT-LanScanner.exe startenEmpfohlene Vorgehensweise:
S-IT-LanScanner.ini, S-IT-Custom.ini,
optional S-IT-OUI.ini)Logs\-Ordner in den Programmordner kopieren
(oder in das konfigurierte Log-Verzeichnis)S-IT-LanScanner.ini und
S-IT-Custom.ini werden beim ersten Start automatisch mit
Standardwerten neu angelegt. Eigene Gerätezuordnungen müssen dann
neu eingetragen werden.
Über 🔄 OUI-Update → Tab „OUI-Datenbank Update" kann die Hersteller-Datenbank aus IEEE-Quellen aktualisiert werden. Nach dem Update wird die Datenbank automatisch neu eingelesen – kein Neustart nötig.
S-IT-Custom.ini mit Ihren eigenen Zuordnungen wird
beim OUI-Update niemals verändert oder überschrieben.
Mögliche Ursachen:
Rechtsklick auf das Gerät → „✏ Eigene Zuordnung setzen" → korrekten Wert eingeben → Speichern. Ab dem nächsten Scan wird die korrekte Bezeichnung angezeigt.
Wechseln Sie in den Einstellungen zu Scan-Modus „Sicher". Dieser verzichtet auf ARP-Flood und Port-Scans auf Drucker-Ports, die ältere Firmware-Versionen überlasten können.
Da der LAN-Scanner das Netzwerk aktiv scannt, stufen manche Antiviren-Programme ihn fälschlicherweise als verdächtig ein (False Positive). Das Programm enthält keinerlei Schadsoftware. Lösung: Die Programmdatei und das Verzeichnis in die Ausnahmeliste / Whitelist des Antiviren-Programms aufnehmen.
Die Freigabe ist vermutlich nur lesend eingebunden oder die Zugangsdaten reichen nicht aus. Prüfen Sie Ihre Schreibrechte auf der Freigabe.
Es wurde nur der Servername angegeben, z.B.
\\NAS-Name. Dort lässt sich keine Datei anlegen – nötig ist die
Freigabe selbst: \\NAS-Name\Daten. Siehe Abschnitt 8.
Das ist fast immer die Windows-11-Standortsperre und kein Fehler des Programms: Windows gibt SSID, Signalstärke, Kanal und Verbindungsrate nur heraus, wenn die Positionsdienste eingeschaltet sind. Sind sie aus, verweigert Windows die Auskunft – der Adapter selbst wird trotzdem korrekt erkannt.
Wenn kein WLAN-Adapter vorhanden oder kein WLAN aktiv ist, bleibt die Karte leer. Klicken Sie nach dem Verbinden auf 🔄 Aktualisieren. Der Status wird auch automatisch alle 10 Sekunden aktualisiert – ein nachträglich eingesteckter USB-WLAN-Stick wird dabei von selbst erkannt.
Dann konnte keine der Abfragen eine Geschwindigkeit liefern – typisch bei einem deaktivierten Adapter, für den Windows keine Rate meldet. Das Programm zeigt in diesem Fall bewusst „unbekannt" statt einer geschätzten Zahl: In einem Diagnose-Werkzeug hat ein Wert, den niemand gemessen hat, nichts zu suchen. Der Adaptername wird trotzdem angezeigt.
Öffnen Sie ⚙ Konfigurieren und wählen Sie in der rechten Spalte „Darstellungsgröße / Skalierung" einen höheren Wert. Das Programm startet nach dem Speichern automatisch neu.
Mögliche Skalierungsstufen im Programm: 100 / 125 / 150 / 175 / 200 / 250 / 300 %.
In der Datei Disclaimer.txt im
Programmordner und auf der
Projektseite.
Kurz gefasst: Die Ergebnisse sind unverbindliche Anhaltspunkte und eine
Momentaufnahme – sie ersetzen keine fachliche Sicherheitsprüfung.
SMB1 ist ein Windows-Feature, kein einfacher Schalter: Windows lädt die Dateien beim Aktivieren nach bzw. entfernt sie beim Deaktivieren. Erst nach einem Neustart ist die Änderung wirksam – bis dahin meldet die Prüfung weiterhin den bisherigen Zustand. Das Programm startet den Rechner nicht von sich aus neu; es weist nur darauf hin. Starten Sie Windows selbst neu, wenn es Ihnen passt.
Weil SMB1 aus mehreren, voneinander unabhängigen Teilen besteht. Wer nur eine Zeile sieht, bekommt leicht ein falsches Bild vom eigenen Rechner:
| Zeile | Wofür |
|---|---|
| SMB1-Client | Damit dieser PC auf alte Geräte zugreifen kann – etwa ein älteres NAS oder einen Netzwerkdrucker, der kein SMB2/3 beherrscht. Das ist der häufigste Fall. |
| SMB1-Server | Damit alte Geräte auf die Freigaben dieses PCs zugreifen können – etwa ein Kopierer, der Scans in einen freigegebenen Ordner legt. Diese Seite ist die gefährlichere und sollte nur so lange an sein, wie das Altgerät sie braucht. |
| SMB1 dauerhaft halten | Windows entfernt SMB1 selbstständig wieder, wenn es 15 Tage lang nicht benutzt wurde. Diese Zeile schaltet die Automatik ab. Sinnvoll, wenn der Betrieb längere Pausen hat – nach zwei Wochen Betriebsferien wäre SMB1 sonst plötzlich weg und der Scanner läge still. |
Die Zeile SMB1 dauerhaft halten meldet sich nur, wenn Client oder Server tatsächlich aktiv sind. Ist SMB1 komplett aus, steht sie grau da und braucht keine Beachtung.
Die Serverseite hat zwei Ebenen: das nachgeladene Windows-Feature und den Protokollschalter im SMB-Server. Nach dem Einschalten ist zunächst nur das Feature da – der Schalter lässt sich erst nach dem Neustart setzen. Genau dafür ist der Knopf „→ Abschließen“ da: Er legt den zweiten Schalter um und wirkt sofort, ohne weiteren Neustart. Wird der SMB1-Server doch nicht gebraucht, schalten Sie ihn stattdessen ganz ab.
Ein Knopf auf einer grünen Zeile führt immer zurück in den weniger sicheren Zustand – etwa „← Aktivieren“ bei einem abgeschalteten SMB1-Server. Solche Rücksetz-Knöpfe sind bewusst dezent gehalten, damit sie nicht zum versehentlichen Klicken einladen. Sie funktionieren ganz normal.
Standard: [Programmverzeichnis]\Logs\. Das Verzeichnis kann
unter ⚙ Konfigurieren → Log-Verzeichnis geändert werden.
Ja, das Tool ist portabel. Kopieren Sie alle Dateien aus dem Programmordner auf den USB-Stick. Die INI-Dateien werden neben der EXE gespeichert.
Hat Ihnen dieses Tool geholfen?
Der S-IT LAN Device Scanner wird kostenlos entwickelt und gepflegt.
Eine kleine Spende hilft dabei, das Tool weiterzuentwickeln. Herzlichen Dank! 🙏